Dr.Hauschka

Zum Relaunch der Webseite dr.hauschka.com gehören kurze Intros auf den Übersichtsseiten sowie einführende Texte zu jedem Haupt-Thema.

Textauszug Stiftung

Gewinn ist interessant, wenn er Freiräume eröffnet.

Die WALA Heilmittel GmbH ist ein Wirtschaftsunternehmen, das auch Gewinn erzielen soll. Aber Gewinn ist bei uns nur Mittel zum Zweck, nicht der Zweck selbst. Das hat Dr. Rudolf Hauschka schon 1935 so gesehen.

Hauschkas Anliegen war es, das menschliche Wirken in den Mittelpunkt zu stellen. Er fragte sich:

+ Wer soll Eigentümer des Betriebs sein?
+ Wie kann die Unternehmensidee langfristig erhalten bleiben?
+ Wie und an wen wird der Gewinn verteilt?

Karl Kossmann, Mitbegründer der WALA Stiftung, der seit 1952 für die WALA arbeitet, erinnert sich: „In den fünfziger Jahren hatten wir eigentlich gar keinen Geschäftsführer, sondern wir waren Gesellschafter. ... Und jetzt kommt etwas für mich und für die WALA sehr Wichtiges: Wir hatten das Anliegen, die Eigentumsfrage am Unternehmen anders zu lösen, als das bisher üblich war. … Es ging um das Eigenkapitel des Unternehmens, wir haben das Sozialkapital genannt. In der neuen Satzung war geregelt, dass dieses Sozialkapital nicht vererbt werden kann, ebenso wie der juristische Titel, den man als Gesellschafter hat, nicht an leibliche Erben vererbt werden kann.“

„Wir hatten die Idee, gesellschaftspolitisch etwas Anderes zu tun.“
(Karl Kossmann)

So bewahrt sich die WALA bis heute ihre ideellen Wurzeln, eine solide Unabhängigkeit von Einzel- oder Marktinteressen und eine hohe Identifikation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch wenn das inzwischen rund 800 sind.

Eine unternehmerisch aktive Stiftung.

Die Ideen der WALA Pioniere mündeten 1986 in die Gründung der WALA Stiftung, die seitdem das gesamte Unternehmen trägt. Sie ist die 100%ige Gesellschafterin der WALA Heilmittel GmbH, zu der die WALA Arzneimittel, die Dr.Hauschka Kosmetik und Dr.Hauschka Med gehören. Was heißt das konkret?

Es bedeutet, dass alle Gewinne der GmbH der Stiftung gehören. Diese Gewinne dienen der Zukunftssicherung (und ermöglichen z.B. Investitionen) oder werden an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeschüttet: entweder als bare Gehaltskomponente oder als grundsätzlich verzinslicher Anspruch auf Auszahlung nach 25 Jahren Laufzeit bzw. mit Eintritt in das Rentenalter.

Die WALA gehört allen quasi als Treuhänder. Genau so soll es sein.


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